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Archive for Februar, 2010
Gesundheit wird immer mehr kosten
Steigt bald der Beitragssatz mit dem Gesundheitsfonds auf 16,0 Prozent? Eine solche schwierige Antwort soll am Do. ein neuer Schätzerkreis geben, der sich ab Mo. drei Tage lang in Bonn mit Zahlen und Tabellen um dieses Thema quälen muss. Gut das diese Aufgabe andere haben und wir nur zahlen müssen :-(
Mein letzter Arztbesuch liegt schon ewig zurück. Warum? Weil ich ganz einfach nicht einsehe soviel dafür zu zahlen für etwas wo ich mir auch selber helfen kann… Notfalls geben mir Apotheker tipps und wenns so schlimm ist das es gar nicht mehr geht, gehts eben ins Krankenhaus. Arzt? Ich wüsste nicht wofür bei jeder Kleinigkeit.
Malaria Resistenz-Gene gefunden
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich eine Millionen Menschen an Malaria. Davon sind die Hälfte Kinder unter fünf Jahren und 90% der Erkrankten leben auf dem afrikanischen Kontinent. Es gibt auf dem Markt inzwischen Medikamente gegen das Sumpffieber, das durch eine bestimmte Mückenart übertragen wird. Jedoch werden diese immer wirkungsloser. Den Grund dafür wollten Wissenschaftler nun herausfinden und es gelang ihnen im Erbgut des Erregers bestimmte Genvarianten zu entdecken, die eine Ursache für die Resistenz gegenüber den Mitteln darstellt. Dazu testeten die Forscher die Reaktion des Erregers auf die Substanzen, die für die Behandlung von Malaria derzeit eingesetzt werden. Damit ist es gelungen, womöglich die Ursache herauszufiltern und es so zu schaffen die verantwortlichen Gene zu unterdrücken oder sie zu umgehen. Denn nicht nur die Anzahl der Todesopfer jährlich ist hoch, auch die Zahl der Neuerkrankungen belaufen sich weltweit pro Jahr auf bis zu 500 Millionen Menschen.
Bereits im Jahr 2002 konnte das Erbgut des Erregers vollständig entziffert werden, doch nun konnten die Wissenschaftler herausfiltern, welche Gene von den insgesamt 5.300 für die Resistenz verantwortlich ist. Allerdings bleibt weiterhin offen, wie die identifizierten Gene beeinflusst werden können.
Hormon für bessere Entwicklung von “Frühchen”
Eine Langzeitstudie kam zum Ergebnis, dass das Wachstumshormon Erythropoietin, besser bekannt als Epo, vor Behinderungen bei Frühgeburten schützen kann. Zwischen 1993 und 1998 haben Kinderärzte und Psyschologen rund 200 Neugeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 1.000 Gramm untersucht. Nach 10 Jahren wurden sie erneut untersucht und dabei stellte man fest, dass Frühchen mit Hirnblutungen im Alter von 10 Jahren besser entwickelt waren als Kinder, die nicht mit dem Hormon behandelt wurden. Zudem wiesen Kinder mit der Epo Behandlung bessere Intelligenzleistungen auf und besuchten häufiger eine normale Schule.
Eigentlich ist Epo aus einen ganz anderen Grund bekannt. Denn bei der Tour de France wurden einige Radsportprofis mit dem Mittel illegal gedopt. Eigentlich wird das Hormon hauptsächlich bei Blutarmut eingesetzt. „Bei der Auswertung der Nachuntersuchungsergebnisse im Alter von zehn Jahren waren wir sehr überrascht, dass sich ein so starker Unterschied in der Entwicklung der Kinder zwischen diesen beiden Gruppen herausstellte“, sagte Kinderarzt Achim-Peter Neubauer, einer der beteiligten Forscher, der Nachrichtenagentur.











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