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Archive for Oktober, 2011
Mit dem rauchen aufhören
Fast ein Drittel der Deutschen raucht regelmäßig, obwohl das Rauchen inzwischen längst alles andere als gesellschaftsfähig ist. Die Schuld trägt das im Tabak enthaltene Nikotin, welches mit dem Rauch in die Lunge und über diese in das Blut gelangt. Mit dem Blut wandert das Nikotin binnen weniger Sekunden in das Gehirn und macht es dem Raucher hier außerordentlich schwer, mit dem Rauchen aufzuhören.
Nikotin ist dem Botenstoff Acetylcholin sehr ähnlich und bindet im Gehirn an die gleichen Rezeptoren, was zur Ausschüttung einer Vielzahl weiterer Botenstoffe führt, die das Belohnungssystem im Gehirn anregen. Das Belohnungssystem des Gehirns sorgt schließlich dafür, dass der Raucher das Gefühl bekommt, noch mehr Nikotin aufnehmen zu müssen – das angenehme Gefühl, ausgelöst durch den falschen Botenstoff, soll schließlich aufrechterhalten werden. Zu diesem biochemischen Grund der Nikotinabhängigkeit kommen schließlich noch Faktoren wie die Gewöhnung an das Rauchen: ob nach dem Essen, bei Stress oder einfach aus Langeweile. Kombiniert mit dem Verlangen des Gehirns, fällt das Aufhören sehr schwer. Doch die Gefahr von Raucherhusten, Herzinfarkt oder gar Lungenkrebs und die nicht zu vernachlässigenden Kosten zeigen, dass es sinnvoll ist, trotzdem von der Nikotinsucht loszulassen.
Wer sich die Gefahren und die Nutzlosigkeit des Rauchens klar macht, wird unweigerlich die nötige Motivation für das Aufhören bekommen. Diese allein hilft jedoch nur in den wenigsten Fällen, denn die Gewöhnung und eben die Abhängigkeit vom Nikotin erschweren dies ungemein. Hier helfen Präparate wie zum Beispiel „Champix“, welche Stoffe enthalten, die die gleichen Rezeptoren im Gehirn besetzen wie Nikotin und dem Körper so das Verlangen nach einer Zigarette nehmen können. Im Falle eines Rückfalls würde die „Belohnung“ also ausbleiben und das Durchhaltevermögen gestärkt.
Genitalherpes
Genitalherpes ist eine weit verbreitete Geschlechtskrankheit. 90 Prozent aller Erkrankten infizieren sich mit dem HSV-2 Virus, welches durch Geschlechtsverkehr von Schleimhaut zu Schleimhaut übertragen wird.
Ebenso existiert das HSV-1 Virus, welches überwiegend für Lippenherpes verantwortlich ist. Doch auch Lippenherpes kann zu Genitalherpes führen, beispielsweise durch Oralverkehr.
Selbst schwangere Frauen können ihr Kind bei der Geburt anstecken, da das Kind mit dem Geburtskanal in Kontakt kommt. Die Infektion endet für den Säugling nach kurzem Krankheitsverlauf meist tödlich.
Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt 2 bis 12 Tage, doch in vielen Fällen wird die Krankheit gar nicht bemerkt, da sie völlig ohne Beschwerden verlaufen kann.
Symptome und Vorkommen:
Zunächst spürt man im Genitalbereich einen Juckreiz sowie Brennen. Man fühlt sich krank und bekommt Fieber. Weiterhin klagen Erkrankte über Kopf – und Muskelschmerzen.
Bei Frauen entstehen in der Scheide, am Muttermund, im Gebärmutterhals und an der Harnröhre kleine rote Bläschen. Beim Mann wachsen diese an der Eichel und an der Vorhaut. Vorsicht!!! Der Inhalt dieser Bläschen (eine gelbliche Flüssigkeit) ist hochansteckend!
Die Bläschen heilen üblicherweise nach 2 bis 3 Wochen wieder ab. Das heisst jedoch nicht, dass man gesund ist! Genitalherpes ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Man trägt das Virus ein Leben lang in sich und es kann immer wieder vorkommen, dass die Krankheit erneut ausbricht. Auch die Ansteckungsgefahr bleibt weiterhin bestehen. Eine kleine Verletzung im Genitalbereich reicht schon aus, um die Krankheit zu übertragen.
Wie wird Genitalherpes behandelt?
Zinksalben trocknen die betroffenen Stellen aus und beschleunigen die Heilung.
Bei stärkerem Befall kommen Cremes mit Antivirenmitteln zum Einsatz. Diese verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet.











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