Archive for the ‘Allgemein’ Category

Hormon für bessere Entwicklung von “Frühchen”

posted by iluaulm
Montag, Februar 1, 2010

Eine Langzeitstudie kam zum Ergebnis, dass das Wachstumshormon Erythropoietin, besser bekannt als Epo, vor Behinderungen bei Frühgeburten schützen kann. Zwischen 1993 und 1998 haben Kinderärzte und Psyschologen rund 200 Neugeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 1.000 Gramm untersucht. Nach 10 Jahren wurden sie erneut untersucht und dabei stellte man fest, dass Frühchen mit Hirnblutungen im Alter von 10 Jahren besser entwickelt waren als Kinder, die nicht mit dem Hormon behandelt wurden. Zudem wiesen Kinder mit der Epo Behandlung bessere Intelligenzleistungen auf und besuchten häufiger eine normale Schule.
Eigentlich ist Epo aus einen ganz anderen Grund bekannt. Denn bei der Tour de France wurden einige Radsportprofis mit dem Mittel illegal gedopt. Eigentlich wird das Hormon hauptsächlich bei Blutarmut eingesetzt. „Bei der Auswertung der Nachuntersuchungsergebnisse im Alter von zehn Jahren waren wir sehr überrascht, dass sich ein so starker Unterschied in der Entwicklung der Kinder zwischen diesen beiden Gruppen herausstellte“, sagte Kinderarzt Achim-Peter Neubauer, einer der beteiligten Forscher, der Nachrichtenagentur.

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Neue Therapieform bei Depressionen

posted by iluaulm
Montag, Januar 25, 2010

Schwere Depressionen begleiten die betroffenen Menschen oft ein Leben lang. Bis heute gibt es keine effektive Behandlung, die depressive Episoden vollkommen unterdrückt, so dass diese nicht wieder auftreten.
Eine dauerhafte Heilung der dysthymen (stimmungsfokussierten) Störung ist aus diesem Grund ein besonderer Forschungsschwerpunkt, der Gesundheitswissenschaftler weltweit beschäftigt.
Meist werden Patienten mit Medikamenten oder der so genannten Elektrokrampftherapie behandelt. Diese kann Patienten dabei helfen die negative Grundstimmung zu heben, um den Alltag erfolgreich meistern zu können.
Als besonders schwerwiegender Faktor kommt insgesamt zur Depressionsthematik jedoch hinzu, dass bei manchen Patienten keine der bisher bekannten (pharmakologischen) Behandlungen erfolgreich wirkt.
Nun haben Spezialisten der Universitätsklinik Heidelberg eine Patientin, die weder auf Medikamente noch auf die Elektrokrampftherapie (EKT) ansprach, erfolgreich gegen Depressionen behandeln können. Die Neurochirurgen dieser Universitätsklinik stimulierten dabei eine bestimmte Nervenstruktur im Gehirn, die Habenula, indem sie der Patientin Elektroden ins Gehirn setzten, die mithilfe eines speziell konstruierten Kabels unter der Haut als elektronischer Impulsgeber dienen.
Da bisher nur diese Patientin mit dem so genannten Hirnschrittmacher gegen Depressionen erfolgreich behandelt wurde, plant die Universitätsklinik Heidelberg nun eine Studie, bei der der Hirnschrittmacher in fünf psychiatrisch-neurochirurgischen Zentren zum Einsatz kommen soll.
Derzeit reagieren Schätzungen zufolge ein Drittel der Patienten nicht auf Medikamente. Dazu kommt, dass 10 % aller depressiven Menschen in Deutschland Suizid begehen. Einen weiteren prozentualen Anteil betrifft depressiv Erkrankte, die Suizidversuche durchführen.
Mit dem Hirnschrittmacher könnte so besonders effektiv schwer Erkrankten geholfen werden.

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Diagnose von Blinddarmentzündungen bei Kindern

posted by Fuchs
Mittwoch, Juni 24, 2009

Es ist oft sehr schwer bei Kindern eine Blinddarmentzündung zu diagnostizieren. Durch einen Urintest ist es in Zukunft besser möglich keine Fehldiagnosen mehr zu stellen. Die Entzündung am Blinddarm ist die meiste Ursache für eine nötige Operation an Kindern. Da die Symptome sehr verschieden sein können, ist der Eingriff bisher unnötig oder kommt gar zu spät, so dass es zu Komplikationen kommen kann. Der Urintest soll nun ein eindeutiges Ergebnis bei der suche nach Blinddarmentzündungen geben.
In dem Urin kann man wärend einer Blinddarmentzündung mit einem bestimmten Protein feststellen, ob man eine Blinddarmentzündung hat oder nicht. Das Protein wirkt wie ein Marker (LRG-Marker), und markiert sozusagen die infektionen im Urin um sie erkennbar zu machen. Der Protein Test ist ein sehr verlässlicher Indikator und somit auch sicherer mit seinem Befund als es mit einer Computertomographie möglich ist.

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