Archive for the ‘Rezeptpflichtige Medikamente’ Category

Mit dem rauchen aufhören

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Donnerstag, Oktober 20, 2011

Fast ein Drittel der Deutschen raucht regelmäßig, obwohl das Rauchen inzwischen längst alles andere als gesellschaftsfähig ist. Die Schuld trägt das im Tabak enthaltene Nikotin, welches mit dem Rauch in die Lunge und über diese in das Blut gelangt. Mit dem Blut wandert das Nikotin binnen weniger Sekunden in das Gehirn und macht es dem Raucher hier außerordentlich schwer, mit dem Rauchen aufzuhören.

 

Nikotin ist dem Botenstoff Acetylcholin sehr ähnlich und bindet im Gehirn an die gleichen Rezeptoren, was zur Ausschüttung einer Vielzahl weiterer Botenstoffe führt, die das Belohnungssystem im Gehirn anregen. Das Belohnungssystem des Gehirns sorgt schließlich dafür, dass der Raucher das Gefühl bekommt, noch mehr Nikotin aufnehmen zu müssen – das angenehme Gefühl, ausgelöst durch den falschen Botenstoff, soll schließlich aufrechterhalten werden. Zu diesem biochemischen Grund der Nikotinabhängigkeit kommen schließlich noch Faktoren wie die Gewöhnung an das Rauchen: ob nach dem Essen, bei Stress oder einfach aus Langeweile. Kombiniert mit dem Verlangen des Gehirns, fällt das Aufhören sehr schwer. Doch die Gefahr von Raucherhusten, Herzinfarkt oder gar Lungenkrebs und die nicht zu vernachlässigenden Kosten zeigen, dass es sinnvoll ist, trotzdem von der Nikotinsucht loszulassen.

 

Wer sich die Gefahren und die Nutzlosigkeit des Rauchens klar macht, wird unweigerlich die nötige Motivation für das Aufhören bekommen. Diese allein hilft jedoch nur in den wenigsten Fällen, denn die Gewöhnung und eben die Abhängigkeit vom Nikotin erschweren dies ungemein. Hier helfen Präparate wie zum Beispiel „Champix“, welche Stoffe enthalten, die die gleichen Rezeptoren im Gehirn besetzen wie Nikotin und dem Körper so das Verlangen nach einer Zigarette nehmen können. Im Falle eines Rückfalls würde die „Belohnung“ also ausbleiben und das Durchhaltevermögen gestärkt.

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Wo kann man eigentlich Viagra kaufen

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Dienstag, August 2, 2011

Der Online-Vertrieb von Potenzmitteln ist ein mittlerweile sehr gängiger Vorgang. Aufpassen sollte man allerdings wo man bestellt, denn Original und Fälschung sind gerade für Laien nicht auf einen Blick auseinanderzuhalten. Über ein paar auffallende Unterschiede sollte man aber von vornherein informiert sein. Das Original wird stets in einer Verpackung geliefert, während die Kopie meist lose und mit einem Hologramm auf dem Blister versehen ist. Das Hologramm wurde früher auch für das Original verwendet,ist aber nicht mehr vorhanden. Auch die Schriftzüge unterscheiden sich bei original und Fälschung. Bedient sich das Original vieler kleiner Schriftzüge von Viagra werden für die Kopien meist große Schriftzüge verwendet.

Der Unterschied zwischen Original Viagra und Fälschung liegt in den Inhaltsstoffen. Natürlich kann es auch beim Originalpräparat Nebenwirkungen geben, bei Fälschungen ist das Risiko aber weit höher, dass das Medikament nicht richtig wirkt und bei der Gesundheit zu sparen bedeutet immer ein hohes Risiko. Womit der nächste Faktor ein Original zu erkennen angesprochen ist. Das Original wird nie zu Dumpingpreisen oder in Sonderangeboten angeboten. Für das Original muss ein Interessent immer für vier Tabletten um die 80 Euro zahlen. Eine nähere Begutachtung des Anbieters der Medikamente empfiehlt sich und sollte von jedem Kunden im Vorfeld unternommen werden. Da es wichtig ist die Medikamente über eine lizenzierte Apotheke zu beziehen sollte hier zunächst ein Check vorgenommen werden. Im Impressum des Vertreibers muss die lizenzierte Apotheke aufgeführt sein. Man erkennt am Auftreten des Anbieters sehr schnell, ob es sich um ein seriöses Unternehmen handelt, denn die verzichten auf grelle Werbung und allzu billigen Angeboten.

Weiterer Hinweis auf Fälschungen sind Packungsgrößen von 10, 15 oder mehr Viagra Tabletten – Bonusangebote sind meist ein Hinweis auf Unseriösität und bedienen sich oft Packungsgrößen die in Europa gar nicht vertrieben wrden. Damit ist abschließend noch zu erwähnen, dass rezeptpflichtige Medikamente in Deutschland nur durch EU-Apotheken vertrieben werden dürfen. Um sicher zu gehen kann man beim Anbieter vor der Bestellung auch die Lizenznummer der liefernden Apotheke erfragen.

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Die Pille wird für Bayer zum Sorgenkind

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Freitag, Mai 6, 2011

Der Leverkusener Konzern Bayer hat ein Problem: die Antibabypille. Jahrelang war genau diese – speziell nach der Übernahme von Schering – der Garant für beeindruckende Gewinne und das wiederum freute nicht nur die Geschäftsleitung von Bayer, sondern auch deren Aktionäre.

Doch nun ist Katerstimmung im Unternehmen angesagt. Grund dafür sind etliche Klagen wegen etwaiger Gesundheitsschäden, die durch die Einnahme der Pillenarten YAZ und Yasmin hervorgerufen worden sein sollen. Ob dies nun tatsächlich zutrifft oder die Vorwürfe haltlos sind, gilt es nun in jenen Verfahren vor Gericht zu klären und dies bedeutet für Bayer und seine Aktionäre in erster Linie eines: Kosten.

Natürlich setzt sich Bayer zur Wehr und verteidigt sich vehement gegen die erhobenen Ansprüche. Das dafür benötigte Geld wurde in den Bilanzen schon mit einkalkuliert.
Was sich sicher noch zu diesen Kosten hinzuaddiert, sind teure Aufklärungskampagnen, die man Bayer nach irreführenden und wenig sachlich informierenden Werbeaktionen – Agitationen – auf´s Auge gedrückt hat und ein nicht unbeträchtlicher Betrag fließt zudem in die Werbung des Unternehmens. In Anbetracht dieser Kostenpunkte mag man sich gar nicht ausmalen, welche finanzielle Last im Falle einer Schuldigsprechung noch auf Bayer zukommen könnte – anhand der dann auferlegten Ausgleichszahlungen, die anschließend an die Opfer zu leisten sind.

Hinzu kommen mittlerweile aber auch noch andere Sorgen: die Generika. Ist ein Patentrecht für ein Medikament abgelaufen, hat auch jeder andere Konzern das Recht darauf, es zu kopieren. Jene Kopien sind es, die man als Generika bezeichnet.

Generika der Pille YAZ zum Beispiel verschafften Bayer nun katastrophale Umsatzeinbußen von mehr als 18 Prozent, die Rede ist von nicht weniger als 170 Millionen Euro. Eine deutlichere Sprache gibt es wohl kaum.

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