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Malaria Resistenz-Gene gefunden
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich eine Millionen Menschen an Malaria. Davon sind die Hälfte Kinder unter fünf Jahren und 90% der Erkrankten leben auf dem afrikanischen Kontinent. Es gibt auf dem Markt inzwischen Medikamente gegen das Sumpffieber, das durch eine bestimmte Mückenart übertragen wird. Jedoch werden diese immer wirkungsloser. Den Grund dafür wollten Wissenschaftler nun herausfinden und es gelang ihnen im Erbgut des Erregers bestimmte Genvarianten zu entdecken, die eine Ursache für die Resistenz gegenüber den Mitteln darstellt. Dazu testeten die Forscher die Reaktion des Erregers auf die Substanzen, die für die Behandlung von Malaria derzeit eingesetzt werden. Damit ist es gelungen, womöglich die Ursache herauszufiltern und es so zu schaffen die verantwortlichen Gene zu unterdrücken oder sie zu umgehen. Denn nicht nur die Anzahl der Todesopfer jährlich ist hoch, auch die Zahl der Neuerkrankungen belaufen sich weltweit pro Jahr auf bis zu 500 Millionen Menschen.
Bereits im Jahr 2002 konnte das Erbgut des Erregers vollständig entziffert werden, doch nun konnten die Wissenschaftler herausfiltern, welche Gene von den insgesamt 5.300 für die Resistenz verantwortlich ist. Allerdings bleibt weiterhin offen, wie die identifizierten Gene beeinflusst werden können.
Hoher Salzkonsum fördert das Risiko eines Schlaganfalls
Laut der deutschen Schlaganfall-Gesellschaft erhöht ein vermehrter Salzkonsum das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt täglich eine Menge von fünf Gramm Salz. Doch besonders, wenn man das Essen nachsalzt oder oft auf Fertigprodukte zurückgreift, nimmt man automatisch (und oft ohne bewusstes Wissen) mehr Salz auf. Gleichzeitig erhöht übermäßiger Konsum auch den Blutdruck und somit ist das Risiko eines Schlaganfalls vier Mal höher.
Für diese umfassende Analyse wurden insgesamt 13 Studien mit mehr als 170.000 Probanden ausgewertet. Für Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, Professor Dr. med. Martin Grond ist die Studie ein eindeutiger Beweis dafür, dass Menschen mit einer salzarmen und ausgewogenen Ernährung einem Schlafanfall vorbeugen können. Denn mit nur einem Teelöffel Salz am Tag mehr erhöht sich das Risiko um ganze 23 Prozent. Jedoch ist Professor Grond nicht der Ansicht, dass Ernährungsratschläge den Konsum von Salz mindern könne, da die meiste Menge nicht beim Kochen zugefügt wird, sondern bereits in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Daher fordert er ein bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln. Doch mit einem reduzierten Salzkonsum könnten, laut Grond, weltweit 1,25 Millionen Menschen vor einem Schlaganfall geschützt werden.
Neue Therapieform bei Depressionen
Schwere Depressionen begleiten die betroffenen Menschen oft ein Leben lang. Bis heute gibt es keine effektive Behandlung, die depressive Episoden vollkommen unterdrückt, so dass diese nicht wieder auftreten.
Eine dauerhafte Heilung der dysthymen (stimmungsfokussierten) Störung ist aus diesem Grund ein besonderer Forschungsschwerpunkt, der Gesundheitswissenschaftler weltweit beschäftigt.
Meist werden Patienten mit Medikamenten oder der so genannten Elektrokrampftherapie behandelt. Diese kann Patienten dabei helfen die negative Grundstimmung zu heben, um den Alltag erfolgreich meistern zu können.
Als besonders schwerwiegender Faktor kommt insgesamt zur Depressionsthematik jedoch hinzu, dass bei manchen Patienten keine der bisher bekannten (pharmakologischen) Behandlungen erfolgreich wirkt.
Nun haben Spezialisten der Universitätsklinik Heidelberg eine Patientin, die weder auf Medikamente noch auf die Elektrokrampftherapie (EKT) ansprach, erfolgreich gegen Depressionen behandeln können. Die Neurochirurgen dieser Universitätsklinik stimulierten dabei eine bestimmte Nervenstruktur im Gehirn, die Habenula, indem sie der Patientin Elektroden ins Gehirn setzten, die mithilfe eines speziell konstruierten Kabels unter der Haut als elektronischer Impulsgeber dienen.
Da bisher nur diese Patientin mit dem so genannten Hirnschrittmacher gegen Depressionen erfolgreich behandelt wurde, plant die Universitätsklinik Heidelberg nun eine Studie, bei der der Hirnschrittmacher in fünf psychiatrisch-neurochirurgischen Zentren zum Einsatz kommen soll.
Derzeit reagieren Schätzungen zufolge ein Drittel der Patienten nicht auf Medikamente. Dazu kommt, dass 10 % aller depressiven Menschen in Deutschland Suizid begehen. Einen weiteren prozentualen Anteil betrifft depressiv Erkrankte, die Suizidversuche durchführen.
Mit dem Hirnschrittmacher könnte so besonders effektiv schwer Erkrankten geholfen werden.











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