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Archive for the ‘Studien’ Category
Warnung vor Pestiziden an Kirschen
Greenpeace warnt vor dem Verzehr von französischen oder spanischen Kirschen, da diese einen zu hohen Grad an Pestiziden aufweisen. In 5 von 12 Kirschproben wurden so hohe Mengen an krebserregenden und erbgutverändernden Pestiziden gefunden, dass diese laut den Forschern der Gesundheitsorganisation nicht zum Verzehr geeignet sind. Nur 3 der Proben waren frei von Pestiziden. Erdbeeren sind in dem zusamenhang sehr viel besser, denn in 14% der getesteten Ware wurden garkeine, in den restlichen 86% nur sehr geringe Pestizidrückstände gefunden. Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter betonte, dass man vor allem bei Früh-Kirschen aufpassen sollte. Doch insgesamt gehen die Pestizidmengen an Obst zurück, seitdem 2006 und 2007 neue verschärfte Standards und Kontrollen für Pestizid-Rückstände eingeführt wurden.
Aspirin als Schutz vor Herzinfarkten und Schlaganfällen
Vor einiger Zeit kam das Gerücht auf, dass Acetylsalicylsäure, die in Aspirin-Tabletten enthalten ist, vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen soll. Dies wurde zwar mittlerweile von Englischen Wissenschaftlern der britischen Universität Oxford innerhalb von 22 Studien mit insgesamt 100.000 Teilnehmern bestätigt, doch dabei wurde festgestellt, dass sie bei gesunden Menschen zu inneren Blutungen führen kann. Deshalb sollte dies nicht als Präventivmaßnahme genutzt werden, es sei denn das Risiko ist durch einen vorherigen Herzinfarkt oder Schlaganfall bereits erhöht. Die Gefahr bei nicht gefährdeten Personen sinkt um 12%, doch die Gefahr für innere Blutungen um ein Drittel steigt, während die Gefahr für infarktgefährdete Personen um bis zu 20% gesenkt wird.
Kognitive Störungen bei Frühgeborenen
Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) stellten fest, dass zu früh geborene Kinder oft Aufmerksamkeitsprobleme und kognitive Probleme haben. Ca 50000 Kinder werden ca. pro Jahr noch vor Ende der 37. Schwangerschaftswoche entbunden, was – laut Nina Gawehn – ein großes Risiko für die physische und psychische Entwicklung eines Kindes darstellt.Die Kognitive Entwicklung ist bei ihnen viel niedriger als bei normal geborenen Kindern, vor allem Kinder die vor der 27. Schwangerschaftswoche entbunden werden schnitten in der Studie sehr schlecht ab. Sie zeigen oft soziale verhaltensstörungen und leiden auch oft unter ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) oder ADHS(Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom in Verbindung mit Hyperaktivität). Deshalb wird von Experten empfohlen die zu früh geborenen Kinder besonders zu fördern.











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