Genitalherpes

posted by admin
Donnerstag, Oktober 20, 2011

Genitalherpes ist eine weit verbreitete Geschlechtskrankheit. 90 Prozent aller Erkrankten infizieren sich mit dem HSV-2 Virus, welches durch Geschlechtsverkehr von Schleimhaut zu Schleimhaut übertragen wird.
Ebenso existiert das HSV-1 Virus, welches überwiegend für Lippenherpes verantwortlich ist. Doch auch Lippenherpes kann zu Genitalherpes führen, beispielsweise durch Oralverkehr.
Selbst schwangere Frauen können ihr Kind bei der Geburt anstecken, da das Kind mit dem Geburtskanal in Kontakt kommt. Die Infektion endet für den Säugling nach kurzem Krankheitsverlauf meist tödlich.
Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt 2 bis 12 Tage, doch in vielen Fällen wird die Krankheit gar nicht bemerkt, da sie völlig ohne Beschwerden verlaufen kann.

Symptome und Vorkommen:

Zunächst spürt man im Genitalbereich einen Juckreiz sowie Brennen. Man fühlt sich krank und bekommt Fieber. Weiterhin klagen Erkrankte über Kopf – und Muskelschmerzen.

Bei Frauen entstehen in der Scheide, am Muttermund, im Gebärmutterhals und an der Harnröhre kleine rote Bläschen. Beim Mann wachsen diese an der Eichel und an der Vorhaut. Vorsicht!!! Der Inhalt dieser Bläschen (eine gelbliche Flüssigkeit) ist hochansteckend!
Die Bläschen heilen üblicherweise nach 2 bis 3 Wochen wieder ab. Das heisst jedoch nicht, dass man gesund ist! Genitalherpes ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Man trägt das Virus ein Leben lang in sich und es kann immer wieder vorkommen, dass die Krankheit erneut ausbricht. Auch die Ansteckungsgefahr bleibt weiterhin bestehen. Eine kleine Verletzung im Genitalbereich reicht schon aus, um die Krankheit zu übertragen.

Wie wird Genitalherpes behandelt?

Zinksalben trocknen die betroffenen Stellen aus und beschleunigen die Heilung.
Bei stärkerem Befall kommen Cremes mit Antivirenmitteln zum Einsatz. Diese verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet.



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