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Hoher Salzkonsum fördert das Risiko eines Schlaganfalls
Laut der deutschen Schlaganfall-Gesellschaft erhöht ein vermehrter Salzkonsum das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt täglich eine Menge von fünf Gramm Salz. Doch besonders, wenn man das Essen nachsalzt oder oft auf Fertigprodukte zurückgreift, nimmt man automatisch (und oft ohne bewusstes Wissen) mehr Salz auf. Gleichzeitig erhöht übermäßiger Konsum auch den Blutdruck und somit ist das Risiko eines Schlaganfalls vier Mal höher.
Für diese umfassende Analyse wurden insgesamt 13 Studien mit mehr als 170.000 Probanden ausgewertet. Für Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, Professor Dr. med. Martin Grond ist die Studie ein eindeutiger Beweis dafür, dass Menschen mit einer salzarmen und ausgewogenen Ernährung einem Schlafanfall vorbeugen können. Denn mit nur einem Teelöffel Salz am Tag mehr erhöht sich das Risiko um ganze 23 Prozent. Jedoch ist Professor Grond nicht der Ansicht, dass Ernährungsratschläge den Konsum von Salz mindern könne, da die meiste Menge nicht beim Kochen zugefügt wird, sondern bereits in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Daher fordert er ein bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln. Doch mit einem reduzierten Salzkonsum könnten, laut Grond, weltweit 1,25 Millionen Menschen vor einem Schlaganfall geschützt werden.











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