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Mit dem rauchen aufhören
Fast ein Drittel der Deutschen raucht regelmäßig, obwohl das Rauchen inzwischen längst alles andere als gesellschaftsfähig ist. Die Schuld trägt das im Tabak enthaltene Nikotin, welches mit dem Rauch in die Lunge und über diese in das Blut gelangt. Mit dem Blut wandert das Nikotin binnen weniger Sekunden in das Gehirn und macht es dem Raucher hier außerordentlich schwer, mit dem Rauchen aufzuhören.
Nikotin ist dem Botenstoff Acetylcholin sehr ähnlich und bindet im Gehirn an die gleichen Rezeptoren, was zur Ausschüttung einer Vielzahl weiterer Botenstoffe führt, die das Belohnungssystem im Gehirn anregen. Das Belohnungssystem des Gehirns sorgt schließlich dafür, dass der Raucher das Gefühl bekommt, noch mehr Nikotin aufnehmen zu müssen – das angenehme Gefühl, ausgelöst durch den falschen Botenstoff, soll schließlich aufrechterhalten werden. Zu diesem biochemischen Grund der Nikotinabhängigkeit kommen schließlich noch Faktoren wie die Gewöhnung an das Rauchen: ob nach dem Essen, bei Stress oder einfach aus Langeweile. Kombiniert mit dem Verlangen des Gehirns, fällt das Aufhören sehr schwer. Doch die Gefahr von Raucherhusten, Herzinfarkt oder gar Lungenkrebs und die nicht zu vernachlässigenden Kosten zeigen, dass es sinnvoll ist, trotzdem von der Nikotinsucht loszulassen.
Wer sich die Gefahren und die Nutzlosigkeit des Rauchens klar macht, wird unweigerlich die nötige Motivation für das Aufhören bekommen. Diese allein hilft jedoch nur in den wenigsten Fällen, denn die Gewöhnung und eben die Abhängigkeit vom Nikotin erschweren dies ungemein. Hier helfen Präparate wie zum Beispiel „Champix“, welche Stoffe enthalten, die die gleichen Rezeptoren im Gehirn besetzen wie Nikotin und dem Körper so das Verlangen nach einer Zigarette nehmen können. Im Falle eines Rückfalls würde die „Belohnung“ also ausbleiben und das Durchhaltevermögen gestärkt.











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